Marketing- und Lead-Pipeline
Ein Power BI Marketing-Dashboard verbindet Leads, Kampagnenkosten und die Entwicklung der Pipeline. MDS zeigt hier beispielhaft, wie Marketing und Vertrieb ihre Zahlen nach gemeinsamen Regeln auswerten. Dafür werden die Lead-Stufen und der passende Zeitraum gemeinsam festgelegt.
Illustrative Projektdarstellung mit synthetischen Daten. Sie zeigt einen typischen Projektzuschnitt und enthält keine vertraulichen Kundendaten.
So wird aus Daten ein belastbares Steuerungsinstrument
Ausgangslage
Die Daten stammen im Beispiel aus CRM, Kampagnendaten und Web-Leads. Weil Begriffe und Zeitstände abweichen können, werden die Regeln vor der Auswertung gemeinsam geklärt.
Umsetzung
MDS klärt zuerst Datenquellen, Kennzahlen und Zugriffe. Danach entsteht ein passendes Datenmodell mit Prüfungen und einem dokumentierten Ablauf für neue Daten.
Ergebnis im Beispiel
Im Beispiel sehen Marketing und Vertrieb, wie sich Leads durch den vereinbarten Prozess bewegen. Dadurch können sie Kanäle und Zeiträume vergleichen, sofern Quelle, Status und Kosten eindeutig zugeordnet sind.
Probieren Sie die Lead-Pipeline selbst aus
Bedienbare, nachgebaute Beispielanwendung mit synthetischen Daten: Filtern Sie nach Kanal und verfolgen Sie Funnel, Cost per Lead und Wochenverlauf.
Häufig ist ein solches Dashboard die zweite Hälfte einer Komplettlösung: Auf der Messe scannt Ihr Standteam Visitenkarten mit einer mobilen Power App — jeder Lead landet automatisch strukturiert im System und erscheint hier mit Quelle, Pipeline-Stufe und Conversion. Die komplette Journey vom Scan bis zur Auswertung zeigen wir unter Komplettlösungen aus einer Hand.
Was erklärt ein Power BI Marketing-Dashboard?
Die folgende Anwendung ist illustrativ. Ihr tatsächliches Dashboard wird aus Ihren Fragen und Daten entwickelt.
Die Stufen der Pipeline klar definieren
Ein neuer Kontakt ist noch keine qualifizierte Verkaufschance. Deshalb legt das Team zuerst fest, wann ein Lead in die nächste Stufe wechselt. Dabei werden Status, Zeitpunkt und zuständige Person erfasst. So lassen sich Übergänge vergleichen, ohne verschiedene Vertriebsregeln in einer gemeinsamen Quote zu vermischen.
Kosten und Kontakte auf derselben Basis vergleichen
Wenn Kampagnenkosten durch die Zahl neuer Leads geteilt werden, müssen beide Werte zum selben Umfang gehören. Deshalb werden Kanal und Zeitraum gemeinsam abgegrenzt. Mehrfachkontakte werden nach einer vereinbarten Regel behandelt. Außerdem wird geklärt, wie nachträgliche Kosten und fehlende Quellen in der Auswertung erscheinen.
Zuerst prüfen, dann den Kanal bewerten
Wenn ein Kanal viele Kontakte und wenige passende Chancen liefert, prüft das Team zunächst Datenstand und Zuordnung. Danach kann es etwa Zielgruppe, Ansprache oder Übergabe an den Vertrieb untersuchen. Ein Kampagnenbeitrag lässt sich nur nach der vereinbarten Zuordnung bewerten. Das Beispiel garantiert daher keine bestimmte Conversion oder Umsatzwirkung.
Das Beispiel richtig lesen
Die Ansicht zeigt 1.200 Leads aus einer gemeinsamen Kohorte. Davon erfüllen 150 die vereinbarten Kriterien für qualifizierte Leads. Daraus ergibt sich eine Quote von 12,5 Prozent. Bei 18.000 Euro zurechenbaren Kampagnenkosten betragen die Kosten je Lead 15 Euro. Die 30 Verkaufschancen sind eine weitere Stufe derselben Kohorte. Deshalb werden diese Stufen nicht als zusätzliche Leads addiert.
Damit der Vergleich sinnvoll bleibt, müssen Kampagnenkosten und Lead-Daten nach denselben Regeln zugeordnet sein. Außerdem wird festgelegt, wann die Qualifikation beurteilt wird. Ein späterer Stichtag kann daher andere Werte zeigen. Alle dargestellten Zahlen sind synthetisch und veranschaulichen die Berechnung.
Von der Quelle bis zur Entscheidung
Nicht nur Visualisierung
- Kennzahlen werden erklärt, damit alle Nutzer dieselbe Zahl verstehen.
- Summen werden mit den Quellen verglichen, bevor das Team sie nutzt.
- Rollen regeln den Zugriff, sodass nur vorgesehene Daten sichtbar werden.
- Neue Daten werden geprüft; außerdem wird der Umgang mit Fehlern festgehalten.
- Fachbereich und IT erhalten eine Einweisung, damit sie die Berichte passend nutzen.
Situation verstehen → Datenmodell entwickeln → zuverlässig einführen
Zuerst besprechen wir die wichtigste Frage und die Personen, die den Bericht nutzen. Danach prüfen wir einen passenden Auszug aus Ihren Daten und stimmen die Berechnungen ab. Für die Abnahme vergleichen Fachbereich und MDS festgelegte Werte mit der Quelle. So wird sichtbar, ob das Modell den vereinbarten Zweck erfüllt.
Je nach Datenquelle benötigt der Bericht einen geplanten Datenabruf oder eine direkte Verbindung. Deshalb werden Zugriffe, Zeitplan und Zuständigkeiten gemeinsam festgelegt. Die Microsoft-Dokumentation zur Datenaktualisierung erläutert die technischen Grundlagen.
Zur Power-BI-LeistungWelche Entscheidung soll Ihr Dashboard leichter machen?
Beschreiben Sie uns Ihre wichtigste Frage und die verfügbaren Daten. Im kostenfreien Erstgespräch ordnen wir Ziel, Quellen und einen sinnvollen ersten Schritt ein. Danach können Sie entscheiden, ob eine Umsetzung durch MDS zu Ihrer Aufgabe passt.